Buchtipps

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Trauerbegleitung mir Märchen

Einen Sterbenden zu begleiten oder sein Fortgehen zu verarbeiten, ist eine seelische Herausforderung, so groß, dass Worte es nicht fassen können. Märchen beschäftigen sich mit den »unlösbaren Aufgaben« des Lebens, so verwundert es nicht, dass Tod und Trauer in ihnen direkt oder indirekt eine entscheidende Rolle spielen. Die über Jahrhunderte gereiften Märchen sprechen die Bildsprache unserer kollektiven Seele und bringen zum Ausdruck, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt, doch oft nicht in Worte gefasst werden kann. Märchen spenden Trost und geben Halt, sie geben das Gefühl, dass man in seinem Schmerz erkannt und verstanden wird. Sie folgen einer universellen Ordnung und zeigen Wege, die Menschen seit Urzeiten gegangen sind. Märchen heilen Herz und Seele.

  • Verlag: Param; Auflage: 1 (15. Juli 2011)
  • ISBN-10: 3887552466    ISBN-13: 978-3887552466

 

Erfülltes Leben – würdiges Sterben

Die berühmte Sterbeforscherin und Ärztin Elisabeth Kübler-Ross fasst hier die Erkenntnisse aus ihrer lebenslangen Forschung zusammen: Spannend und berührend vermittelt sie auf einfühlsame Weise, dass der Tod seinen Schrecken verliert, wenn er ganz selbstverständlich das Leben begleitet. Wer sein Ende im Blick behält, stellt sich auch eher den Fragen nach einem erfüllten und selbstverantworteten Leben.

  • Verlag: Goldmann Verlag (19. November 2012)
  • ISBN-10: 3442173272    ISBN-13: 978-3442173273

 

Bis zuletzt an deiner Seite

Was geht mit und in einem Sterbenden vor? Wie können Angehörige eine Sterbebegleitung leisten, die beiden Seiten gut tut? Viele Fragen und Unsicherheiten tauchen auf, wenn Menschen in die Grenzsituationen ihres Lebens kommen. Abschied nehmen ist schwer, für den der geht genauso wie für den der bleibt.
Dieses Buch hilft, das Tabu des Todes zu brechen und auf gute Weise Abschied zu nehmen. Ein sehr persönlich geschriebener Ratgeber.

  • Verlag: Mvg Verlag (22. August 2008)
  • ISBN-10: 3636072439    ISBN-13: 978-3636072436

 

Nochmal leben vor dem Tod

Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten Schwerstkranke, sie in den letzten Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Schilderungen und Fotos von Menschen am Ende ihres Lebens. Die meisten verbrachten ihre letzte Zeit im Hospiz, einem Lebensort für Sterbende, an dem Hoffnungen und Ängste gleich wiegen: Wer hier einzieht, wird die Zeit bis zum Tod so bewußt und schmerzfrei wie möglich erleben können. Doch es bleibt ihm nur eine kurze Spanne, um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und den anderen zu machen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach.

Fünfundzwanzig Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie.

  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 9 (7. September 2004)
  • ISBN-10: 3421058377    ISBN-13: 978-3421058379

 

Die Flockenleserin

Im Grunde ist ein Hospiz wie ein schönes Hotel – kein bisschen düster. Weiße Ärztekittel? Fehlanzeige. Haustiere? Erlaubt. Feste Besuchszeiten? Nein. Vorzeitig auschecken? Auch das kommt vor … Doch natürlich gibt es Unterschiede zu normalen Hotels. Schließlich sterben die Gäste im »Hotel Hospiz«. Außerdem sind sie ehrlicher als an jedem anderen Ort, egal ob Manager oder Obdachloser, Schwuler oder Neonazi, piekfeine Dame oder Aids-Kranke.

Als die kranke Minnie ein Zimmer in Haus Holle bezieht, lernt sie ihre elf Mitbewohner kennen, jeder der Gäste verbirgt ein anderes schmutziges Geheimnis. Plötzlich ereignen sich drei mysteriöse Todesfälle und Minnie fühlt sich dazu berufen zu beweisen, dass ein unheimlicher Serienmörder dahintersteckt.

  • Verlag: Amazon Publishing (9. Dezember 2014)
  • ISBN-10: 1477826440   ISBN-13: 978-1477826447

 

Märchen im Hospiz

Das Buch reflektiert Umgang und Hilfen durch Märchen in Situationen von Tod, Trauer und Lebenswachstum. Zu den 15 ausgesuchten Märchen wird jeweils eine persönliche Deutungsmöglichkeit durch eine/n erfahrene Repräsentant/In aus der Hospizbewegung gegeben. Zudem sind alle Märchen anhand von ausgewählten Scherenschnitten von Eva-Maria Wowy illustriert.

  • Verlag: hospizverlag; Auflage: 1 (28. September 2007)
  • ISBN-10: 3981124030    ISBN-13: 978-3981124033

 

Nana – der Tod trägt Pink

Warum ist Nanas Geschichte so anders? Normalerweise meint man, ein schwerkranker, dem Tod geweihter Mensch versteckt sich und zieht sich zurück. Nana jedoch hat sich in dieser Zeit selbst gefunden und dies öffentlich gemacht. Mal zeigt sie sich selbstbewusst, mal verletztlich, mal verspielt, mal nachdenklich, mal tough auf den beeindruckenden Bildern, die in ihrem letzten Lebensjahr entstanden sind. Zuerst waren es private Fotos bis sie sich traute, professionellen Fotografen Modell zu stehen. Aus den Bildern hat Nana Kraft geschöpft. Und so entstand ihre Idee, dies auch anderen Patienten zu ermöglichen. Der von ihren Eltern Axel und Barbara Stäcker gegründete Verein Nana – Recover your smile e.V. ist Nanas Vermächtnis.
Nana …der Tod trägt Pink ist ein Buch, das berühren will und auf seine besondere, lebensbejahende Art allen Hilfe und Trost ist, die wie Nana und ihre Angehörigen vom Leben herausgefordert werden.

  • Verlag: Irisiana (25. Februar 2013)
  • ISBN-10: 3424151963    ISBN-13: 978-3424151961